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Wir bauen einen Roboter mit explore-it

Projekt explore-it der 5. Kl. BHS und KKZ

Projektauftrag

Aus Anlass des 10- jährigen Bestehens des Vereins ‘explore-it’ bekamen unsere beiden Klassen die Gelegenheit, eine neue Werkanleitung zum Bau eines kleinen Roboters auszuführen. Dieser sogenannte ‘Spurensucher’ findet seinen Weg dank einer Lichtsteuerung. Unsere Schüler/innen bauten während drei gemeinsamen Arbeitsblöcken diese Kleinroboter von Grund auf zusammen. Der letzte Arbeitstag fand in Zürich in den Räumen der ETH statt im Rahmen der 10-Jahre-Jubiläumsfeier. (Yvonne Galley, Pius Jeck)

 

Lichtsteuerung

Die Lichtsteuerung funktioniert so:

Zwei Widerstände werden in eine  Hohlraumplatte gesteckt und nebenan zwei kleine LED. Der Widerstand lässt Strom nur durch, wenn Licht auf den Widerstand fällt. Dadurch schliesst sich der Stromkreislauf und der Motor dreht sich schneller oder langsamer, je nachdem. Man kann die Drehung hören, indem man ein Zahnrad am den Motor befestigt und man braucht einen Streifen Papier und befestigt ihn am Zahnrad, dass er ihn streift. (Iken)

 

Der Roboter

Wir waren am Freitag mit unserer Parallelklasse in Zürich und mussten einen Roboter bauen.

Wir haben einen Plan bekommen, mussten ihn anschauen und danach den Roboter bauen, wie er auf dem Plan steht. Das Ziel ist, dass der Roboter einer schwarzen Linie folgen kann. Nach mehreren Stunden waren die meisten schon fertig. Dann konnten sie eine Strecke bauen und wenn der Roboter die Strecke befolgte, funktionierte er richtig, wenn nicht, dann ist etwas falsch eigestellt.

Am Schluss gab es sozusagen eine Essensparty. Man konnte sich am Buffet bedienen, wenn man wollte. Dann fuhren wir mit dem Zug zum Heitersberg  und mit dem Bus zum Lindenplatz.

Am Montag mussten wir den Roboter wieder in die Schule bringen, das fand ich schade. Was mir noch aufgefallen ist, dass in Zürich die Leute keine Geduld haben! (Daris)

 

Bericht über den gemeinsamen ‘Explore it’ Ausflug nach Zürich mit den beiden 5. Klassen:

Die ganze Reise begann im Zug. Die knappe halbe Stunde Fahrt verging blitzschnell. Danach liefen wir zur ETH, wir mussten durch die Stadt Zürich laufen. Das war etwas ungewöhnlich und abenteuerlich. Als wir an den alten UNI- und ETH-Gebäuden vorbeiliefen, hörten wir den Krankenwagen vom Spital. Dann picknickten wir vor dem Eingang der ETH in der Kälte. Wir assen und spielten über eine Stunde, weil sie drinnen noch ‘Explore it’ vorbereiteten.

Das Spielen war so lustig, dass wir sogar die Kälte vergassen. Als wir eintreten durften, waren wir fasziniert von den riesigen Vitrinen um uns herum. Sehr vornehm!

Die Arbeit war ziemlich schwierig und man musste sehr genau arbeiten. Mit etwas Hilfe von erwachsenen Personen fuhr unser Roboter schliesslich doch noch. Er fuhr wirklich schön exakt der schwarzen Linie nach.

Danach assen wir einen richtig grossen Apéro mit vielen unbekannten Menschen. Langsam fing es an einzudunkeln.  Während dem Apéro schauten wir die zum Teil komischen Tiere in den Vitrinen an. Sie hatten lange, schwierige lateinische Namen. Es gab sehr viel zu entdecken, dass wir nie alles anschauen konnten. Danach machten wir uns bereit, um abzureisen. Mit einem funktionierenden Roboter in unserer Tasche verliessen wir die ETH. Im Halbdunkeln spazierten wir zum Hauptbahnhof zurück. Kurz vor dem Bahnhof überfuhr ein Tram fast die Hälfte der zwei Klassen. An die strengen Verkehrsregeln von der Stadt Zürich waren wir wirklich nicht gewohnt! Es war ca 17.30 Uhr, die perfekte Zeit für den grossen Verkehr an Menschen beim HB. Gross, klein, dick, dünn, hell, am Telefon oder wie die meisten am Handy. Die Fahrt im Dunkeln mit Zug zurück nach Mellingen war lustig und unterhaltsam. Es war eindrücklich, wie  viel mehr man im Dunkeln beachtet von der Aussenwelt, beispielsweise das dunkle Shoppi Tivoli. Wir sind mit etwas Verspätung wieder in Mellingen angekommen. Und das Coole war, dass ich dann im Dunkeln nach Hause laufen durfte.

J  Lara

 

Einzelne Aussagen von Schüler/innen:

 

Ich fand das ganze explore-it interessant, weil ich noch nie mit Elektronik gearbeitet habe.

Ich fand es eine coole Erfahrung, weil ich sehr viel über Elektronik gelernt habe.

Die Zusammenarbeit war eine sehr gute Idee. Man lernte viele neue Gesichter kennen, mit denen man im Alltag noch nie gearbeitet hatte. Ich es gut in Gruppen zu arbeiten. Wenn jemand eine Frage hatte, konnte er oder sie bei jemandem fragen gehen. Auch wenn jemand rasch Hilfe brauchte, waren alle hilfsbereit.   (Julia)

 

Der kleine Roboter kann auf einem weissen Papier einer schwarzen Linie folgen. Er funktioniert, in dem das LED-Licht auf etwas Helles scheint und reflektiert wird. Dann funktioniert auch der Motor.

Der Roboter fährt, weil er von zwei Motoren angetrieben wird. Die Batterien sind mit den Motoren verbunden. Jede Litze ist mit der Batterie verbunden. Die Magnete leiten den Strom weiter zum LED. Das Licht wird zum Foto-Widerstand reflektiert. Dieser leitet den Strom auch wieder weiter.

(Fahmi, Joel Vogler)

 

Der Spurensucher-Roboter fährt auf einem weissen Papier mit einem schwarzen Streifen in der Mitte. Er fährt mit einer Lichtsteuerung. Sie funktioniert mit 2 LED und 2 LDR. Wegen den leuchtenden LED’s, die auf dem weissen Papier reflektieren, wird der Strom weitergeleitet und aktiviert den Motor und das gleiche  auf der andern Seite. Wenn also eine LED auf den schwarzen Streifen scheint, reflektiert das Licht nicht mehr auf den LDR und der eine Motor fährt für kurze Zeit schwächer bis der andere Motor den Roboter wieder in die Strecke gebracht hat und die LDR wieder Licht bekommt.

LDR=  Fotowiderstand

(Leonardo)