Schneesportlager
Primarschülerinnen und Primarschüler von Mellingen durften eine abwechslungsreiche Woche in der Mörlialp erleben.
Unser Lager begann mit der Reise zur Mörlialp. Schon am ersten Tag ging es auf die Piste. Wem im Car nicht schlecht wurde, dem wurde es auf der nebligen Piste schlecht. Der Spass war da, doch die Sicht nicht. Nach dem Skifahren richteten wir unsere Zimmer ein. Schon bald gab es Penne zum Znacht. Das Abendprogramm durfte auch nicht fehlen. Wir machten ein Casino. Wer sagt, dass man mit Essen nicht spielen darf, der lügt: Wir spielten nämlich mit Hörnlis, die wir am Ende des Lagers gegen Süssigkeiten eintauschten. Nach diesem anstrengenden Tag fielen die meisten müde ins Bett. Am Montag ging es schon früh auf die Piste. In unseren Skigruppen fuhren wir, bis es Mittagessen gab. Wir assen Wienerli im Teig, die von Frau Scheibler und Peter zubereitet wurden. Gestärkt fuhren wir bis der Lift Feierabend hatte. Nach der Freizeit besammelten wir uns gemeinsam um Reis Casimir zu essen. Als Abendprogramm gab es ein Computergame. Wir lösten in verschiedenen Räumen Rätsel und kämpften um den ersten Platz.
Der Dienstag startete mit dem Zmorge. Es gab Brot, Jogurt und Cornflakes. Um 9 Uhr standen wir schon auf der Piste. Das Wetter war genial. Zum Zmittag assen wir Älplermakronen. Am Nachmittag blieben wir im Haus und besuchten einen Workshop: Wir durften aussuchen, welchen wir wollten. Es gab z.B. Wellness, eine Schatzsuche, Winterolympiade mit Töggeliturnier, Ski- und Snowboardwachskurs und Specksteinschleifen. Gleich danach assen wir Fajitas, weil es am Abend noch auf die Skis/Boards ging. Die Lagergruppe hatte die Piste ganz allein für sich, da sie für uns gemietet war. ALLE konnten teilnehmen, sogar diejenigen, die erst seit 2 Tagen auf den Ski/Boards standen. Die Abfahrten bei Vollmond waren phänomenal. Gleich danach ging es für uns ins Bett. Am nächsten Tag ging es natürlich wieder auf die Piste. Man sah, dass jeder Fortschritte machte. Die Zeit verflog und es gab wieder Mittagessen. Wir mussten uns nach dem Essen in eine Gruppe eintragen, mit wem man am Nachmittag fahren wollte. Das Schöne daran war, dass wir uns gegenseitig etwas beibringen konnten und davon profitierten. Schon bald gab es Znacht und wir führten das Abendprogramm durch. Wir spielten ein Radiogame: Dort hörte die Gruppe eine Frage durch den Lautsprecher, musste dann einen Parcours absolvieren, um die richtige Antwort bei der Radiostation mitzuteilen.
Der Donnerstag war der aussergewöhnlichste Tag, weil wir ein spannendes Skirennen vor uns hatten. Am Anfang fuhren wir uns fürs Rennen ein. Als jeder das Rennen hinter sich hatte, erwartete uns schon ein leckeres Risotto im Lagerhaus. Der Nachmittag verlief harmonisch und wir entschieden wieder selbst, mit wem wir Skifahren wollten. Leider neigte sich das Lager dem Ende zu und es hiess Koffer packen. Zum Abendessen gab es köstliche Burger. Der Bunte Abend stand vor der Tür und jede Gruppe präsentierte ein Quiz, ein Theater, einen Witz oder eine Runde Herzblatt. Zum Abschluss gab es noch eine lebhafte Disco mit viel Stimmung. Am Abreisetag packten wir die Koffer zu Ende, putzen das ganze Haus, trugen die Sachen raus und fuhren zurück nach Mellingen. Wer kein Heimweh hatte, spürte jetzt in Mellingen definitiv Lagerweh.
(Bericht von Elena, 6. Klasse)

