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Bläserklasse

Musikunterricht auf neuen Wegen

Bläserband_Tshirt.jpgDie Schule Mellingen-Wohlenschwil hat ein Konzept zur intensivierten und nachhaltigen Musikförderung erstellt. Als eine von verschiedenen Umsetzungsmassnahmen aus diesem Konzept bauen wir an der Primarschule Mellingen-Wohlenschwil das Klassenmusizieren in den obligatorischen Schulmusikunterricht ein. Beim Musizieren im Klassenverband erlernt jedes Kind ein Blasinstrument und spielt im Klassenorchester vom ersten Ton an mit der Klasse und für die Klasse. Mit der Methode Bläserklasse hat die Lehrperson die Möglichkeit, den gesamten Stoff des vorgeschriebenen Lehrplans „Musik“ anhand des Spielens im Orchester durchzugehen. Jede noch so trockene Musiktheorie wird plötzlich mit Leben gefüllt. Der Musikunterricht wird so zu einer der beliebtesten Unterrichtsstunden. Beim aktiven Musizieren werden Sozialkompetenz, Selbstkompetenz, sowie Fachkompetenz der einzelnen Schüler und Schülerinnen gefördert. Dank der heterogenen Besetzung nach der Vorlage des symphonischen Blasorchesters übernimmt jeder einzelne Schüler einen wichtigen Part im Ganzen. Für einen guten Klang sorgen nebst einer ausgewogenen Verteilung der Instrumente (Querflöten, Klarinetten, Saxophone, Trompeten, Waldhörner, Tenorhörner, Posaunen und Tuba), auch das Hören aufeinander, das dosierte Einbringen des eigenen Instrumentes und das engagierte Üben jedes Einzelnen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Entwicklung von Teamgeist

Beim aktiven Musizieren, sowohl beim einzelnen Üben zu Hause, als auch  von Anfang an im Klassenverband, werden Sozialkompetenz, Selbstkompetenz, sowie Fachkompetenz der einzelnen Schüler gefördert.
Dank der heterogenen Besetzung nach der Vorlage des symphonischen Blasorchesters übernimmt jeder einzelne Schüler einen wichtigen Part im Ganzen. Für einen guten Klang sorgen nebst einer ausgewogenen Verteilung der Instrumente (Querflöten, Klarinetten, Saxophone, Trompeten, Waldhörner, Tenorhörner, Posaunen und Tuba) das Hören aufeinander, das dosierte Einbringen des eigenen Instrumentes und das engagierte Üben jedes Einzelnen.

 

Und los geht's.....

Dank grosszügiger Unterstützung durch die Schul- und Stadtbehörde, sowie in finanzieller Hinsicht vor allem durch die «Adolf + Ida Nüssli-Stutz-Stiftung», konnten für alle Schüler neue und hochwertige Instrumente angeschafft werden.  Bei der Wahl des definitiven Instrumentes, welches für die Dauer eines zweijährigen Bläserklassen-Lehrgangs verbindlich ist, werden die Schüler durch die Instrumentallehrer sorgfältig beraten. Ein demokratisches Wahlverfahren, welches den Instrumentenwunsch der Kinder, unter Bewahrung der symphonischen Besetzung angemessen berücksichtigt, führt dann schlussendlich zum «eigenen» Instrument. Unter fachkundiger Anleitung von Heinz Binder, Blechinstrumente, und Markus Ruflin, Holzinstrumente, entlocken die Kinder ihren Instrumenten schon schnell die ersten zusammenhängenden Melodien.

Was ist das Besondere an diesem Orchester?

Die Schüler der betreffenden Klassen können während zwei Jahren, in zwei Wochenlektionen auf ihren Instrumenten viele kreative und emotionale Erfahrungen sammeln. Lernen, üben, proben und mit gemeinsamen Auftritten Erfolg haben, ist der Kreislauf der Motivation. Dank der speziellen Arrangements für die Bläserklasse können Stücke aus allen musikalischen Stilrichtungen - von Pop bis Klassik - gespielt werden. Die Gemeinschaft in einer Bläserklasse schafft ein Klima der sozialen Toleranz. Dabei ist für die Kinder ein wichtiger Schritt, dass sich durch die öffentlichen Auftritte mit der Bläserklasse der Schulalltag öffnet und sie zusammen mit ihren KlassenlehrerInnen ganz neue Erfahrungen auf der Bühne machen. Wer in der Gemeinschaft lernt, lernt durchzuhalten, denn: Jeder wird gebraucht. Daher ist die Bläserklasse eine sinnvolle Investition - vor allem in die Entwicklung der Kinder.

 

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Leiter Bläserklasse
Heinz Binder